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4a Rezension LiRo

Donnerstag, 17. Januar 2008

Moning, Karen M.: Im Zauber des Highlanders (Bd.7)



Ich habe es gelesen... "Im Zauber des Highlanders" an einem Stück. Es war ja nicht anders zu erwarten - ich bin diese Moning-Nächte von den vorherigen sechs Bänden schon gewohnt... Doch dieses Buch ist ein wenig anders...

Moning ist ja bereits mit dem letzten Band "Der unsterbliche Highlander" einen anderen Weg gegangen, als dass die gewohnten Protagonisten (Jungfrau Mitte zwanzig und einen gewaltig erotischen Mann, der männlicher nicht sein könnte) sich mit dem obligatorischen Liebesakt zurückhalten können bis fast zum Schluss des Buches...

Diesmal, so finde ich, geht Moning noch einen Schritt weiter und packt nicht eine körperliche Vereinigung nach der anderen in eine Handlung, sondern bestückt eine Handlung mit Erotikszenen.
Was ich damit meine: Erstmals empfand ich die Sexszenen als "störend". Nicht, weil sie unrealistisch wären - mal ehrlich: Was ist schon realistisch an einem Moning-Mann... :-> Doch wir Moning-Leser erwarten es ja genau so...

Nein, diesmal hat mich die Handlung derart gefesselt, dass ich nur mit den Augen rollen konnte, wenn es mal wieder so weit war, dass die beiden versuchen, sich zu vereinigen (Auch in diesem Buch warten sie damit bis zum letzten Drittel der Handlung).

Nun kurz zum Inhalt:
Jessicas ganzes Leben dreht sich um ihre Karriere. Sie ist Archäologie-Studentin und lebt nur für ihr Studium und ihre Arbeit als Assistentin ihres Professors. Für diesen nimmt sie ein geheimnisvolles Paket an und sieht sich mit einem riesigen Spiegel konfrontiert. Die Ärchologin in ihr ist sofort fasziniert: Was bedeuten diese Symbole? Aus welchem Material ist er gemacht?

Doch der Spiegel hat noch viel größere Geheimnisse, denn hinter dem Glas lebt der ausgesprochen attraktive Cian MacKeltar seit über 1000 Jahren, eingekerkert durch einen Zauber seines Erzfeindes Lucan Trevayne.

Trevayne seinerseits will den aus seinem Besitz gestohlenen Spiegel wieder zurück und eine gefährliche Hetzjagd beginnt für Jessica... Nur mit Hilfe eines Zauberspruchs, der Cian stundenweise aus den Spiegel freigibt, könnte sie überleben...

"Im Zauber des Highlanders" ist das siebte Band in der Moning-Reihe und, wenn man die Bücher in einer logischen Reihenfolge lesen will, das 4. Band der MacKeltar-Reihe. Vorausgehend sollte man "Die Liebe des Highlanders", danach "Der dunkle Highlander" und dann "Der unsterbliche Highlander" gelesen haben, da sich das aktuelle Buch auf Inhalte seiner Vorgänger bezieht.

Diesmal beschäftigt sich die Handlung wieder mit der dunklen Seite der Macht und im letzten Drittel tauchen Cians Nachfahren Drustan und Dageus MacKeltar auf, was dem Buch gelegentlich den Hauch einer "Wiederholung" gibt. Moning baut einige Rituale und Einsichten der dunklen Seite ein, zeigt Möglichkeiten an, was passieren kann, wenn man sich mit der Dunkelmacht einlässt und ich habe so das Gefühl, als arbeitete sie auf einen finalen Kampf zwischen Gut und Böse hin. Es werden im Schlusswort auch weitere MacKeltar-Bände angekündigt, die ich mit Interesse erwarte...

Schulnote 2,1
P.S.: Hier nochmal die logische Reihenfolge der Bücher:
1. Zauber der Begierde
2. Das Herz des Highlanders (beide hängen miteinander zusammen, da der männliche Part des ersten Buches der Freund des männlichen Part des zweiten Buches ist und DHdH zeitlich nach ZdB handelt)
3. Küss mich, Highlander (wir lernen Adams Sohn kennen)
4. Die Liebe des Highlanders (Die Zwillingsgeschichte beginnt...)
5. Der dunkle Highlander (...und nimmt ein Ende)
6. Der unsterbliche Highlander (der Grund von Adams Verhalten in allen Büchern wird erklärt)
7. Im Zauber des Highlanders (der Ahne der Zwillinge kommt ins Spiel)
- in: 4a Rezension LiRo 25 mal gelesen

Mittwoch, 16. Januar 2008

Moning, Karen M.: Der unsterbliche Highlander (Bd.6)



Wie bei den ersten fünf Bänden nicht anders, war er in nur zwei Nächten gelesen. Packend wie gewohnt konnte ich das Buch nicht weglegen, einzig der eingetretene Schlaf hat meine Leselust unterbrochen. Letztendlich steht für mich fest: Dies ist der Beste bisher, schon allein, weil er "anders" ist, als die Vorgänger:

1. Obwohl sich die Beschreibung mancher Körper, Gedanken und Vorhaben in gewohnter LR-Manier bewegt, so wartet man doch relativ lange auf den obligatorischen Liebesakt, der sich diesmal auf einen einzigen beschränkt und wie gewohnt "atemberaubend" ist. Die beiden Hauptfiguren halten es tatsächlich bis zum letzten Viertel aus, um dann übereinander her zufallen. Es ist also diesmal kein "wildes endlos-Vögeln".

2. Gabby, die weibliche Hauptfigur, ist zwar - wie immer - eine ziemlich "alte" Jungfrau - aber diesmal ist es nachvollziehbar. Gabby ist eine sogenannte "Sidhe"-Seherin und fürchtet sich zu binden, da sie bis jetzt immer für verrückt erklärt wurde von Ihren (zukünftigen) Liebhabern.

3. Adam Black, die männliche Figur, ist uns ja schon aus den vorangegangenen Romanen bekannt und wird in ein völlig neues Licht gestellt. Kamen mir die Männer bist jetzt recht "potent", "maskulin" und "völlig unrealistisch" vor, so war das bei Adam Black anders: Zwar auch potent und maskulin --- aber erstmal erschien es nicht utopisch.

4. Der ganze Aufbau der Geschichte ist in diesem Band wieder einmal Jetztzeit und damit einigermaßen nachvollziehbar...

Was ich dennoch anmerken möchte... Der Roman knüpft direkt an den dunklen Highlander an und enthält Spoiler aus "Die Liebe des Highlanders" und "Der dunkle Highlander", die einem logisch denkenden Menschen den ganzen Inhalt der Bücher verraten... Deshalb würde ich "Den unsterblichen Highlander unbedingt als letztes Moning-Band lesen. Ein Verweis auf "Küss mich, Highlander" ist ebenfalls enthalten, da Circenn ja Adam Blacks Sohn ist.

Ich halte deshalb folgende Reihenfolge für die logischste:

1. Zauber der Begierde
2. Das Herz des Highlanders (beide hängen miteinander zusammen, da der männliche Part des ersten Buches der Freund des männlichen Part des zweiten Buches ist und DHdH zeitlich nach ZdB handelt)
3. Küss mich, Highlander (wir lernen Adams Sohn kennen)
4. Die Liebe des Highlanders (Die Zwillingsgeschichte beginnt...)
5. Der dunkle Highlander (...und nimmt ein Ende)
6. Der unsterbliche Highlander (der Grund von Adams Verhalten in allen Büchern wird erklärt)

Der unsterbliche Highlander ist ein Buch, in dem ich persönlich - abgesehen von gelegentlicher Atemnot - auch mal gelacht und geweint habe...

Schulnote von 1,2

- in: 4a Rezension LiRo 19 mal gelesen

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